Mehr Scheinwerfer, mehr Wegstrecke, mehr Winterleuchten

Lichter, LEDs und leuchtende Objekte reihen sich ab dem 8. Dezember wie an einer Perlenkette im Westfalenpark. Die lichtdurchflutete Flaniermeile ist beim  Winterleuchten länger als je zuvor. So können die Besucher den Spaziergang durch das Lichtermeer noch intensiver genießen – fünf Wochen lang bis zum 12. Januar.

Beim Winterleuchten gleicht der Westfalenpark einer kilometerlangen Lichtkunst-Galerie: Entlang des Rundweges präsentieren sich rund 30 Licht-Objekte als „Hauptdarsteller“ im Licht-Szenario. Sie sind eingebettet in die stimmungsvoll beleuchtete Umgebung, die mehr ist als eine „Kulisse“. Scheinwerfer und Beamer setzen Bäume, Sträucher, Wiesen und Wege ins Rampenlicht und machen sie ebenfalls zu Hauptdarstellern der Illumination.

Neue Wegführung für eine längere Licht-Route
Das Besondere bei diesem Winterleuchten: Der illuminierte Rundweg wurde deutlich Richtung Süden ausgedehnt. Hier reicht das illuminierte Areal erstmals bis zum Klinkerweg heran.  Im Norden markiert der Kaiserhain den äußersten Punkt. Weiter geht es gen Osten über den Eingang Baurat-Marx-Allee. Im Westen befinden sich die Besucher direkt am Eingang Ruhrallee auf der Lichter-Route – auch das ist ein Novum.

Hundertfach beleuchtet bis in die Wipfel
Vom Stamm bis weit in die Wipfel hinein geben LED-Scheinwerfer der Natur ein farbenfrohes Antlitz. Das feine Geäst zeichnet sich im Scheinwerferlicht gestochen scharf gegen die Dunkelheit ab.  Allein für die Umgebungs-Illumination haben die Veranstalter Reinhard Hartleif und Wolfgang Flammersfeld (world of lights) an die 500 Scheinwerfer platziert. Mehr als je zuvor. „Wir haben noch einmal deutlich mehr Scheinwerfer gekauft, damit wir die Möglichkeiten vor Ort voll ausschöpfen können“, sagt Licht-Künstler Wolfgang Flammersfeld. Denn gern platziert er nicht mehr als nur einen Scheinwerfer pro Baum: „Durch die Mehrfarbigkeit können wir wunderschöne Akzente setzen“, so Flammersfeld. Mit viel Liebe zum Detailarrangiert er die Lichtquellen und Lichtobjekte im Park. Millimetergenau werden die Scheinwerfer zurechtgerückt. Jede einzelne Farbgebung – von Scheinwerfern, Projektoren und leuchtenden Objekten – muss sich harmonisch ins große Ganze einpassen: „Die eigentliche Kunst besteht darin, zwischen Licht-Objekten, der beleuchteten Umgebung und dem vorhandene Areal eine atmosphärische Wechselwirkung zu schaffen.“

Beamer-Projektionen für spannende Effekte
Auf den Wegen sind Muster projiziert, die so täuschend echt wie gerade frisch mit Kreide gezeichnete Straßenmalerei aussehen. Videoanimationen laufen auf Projektionsflächen, die alles andere als eine übliche Leinwand sind: Bewegte Bilder auf Dachlatten, großen Tüchern und Drahtgittern sorgen für leuchtende Überraschungsmomente. Immer wieder faszinierend ist, dass auch Wasser eine hervorragende Projektionsfläche bietet. Der beste Beweis hierfür ist das Hydroschild am Kaiserhain. Wolfgang Flammersfeld hat ein neues „Gänsehautfeeling-Video“ mit vielen Blumen und Farben und Formen zur Musik von Pink kreiert, das auf dem 100 Quadratmeter großen Wasserfächer zu sehen ist.

Fast alle Lichtobjekte sind neu zu entdecken
Für jedes Winterleuchten lässt sich der Lichtkünstler immer wieder etwas anderes einfallen: „Über 90 Prozent  der bei diesem Winterleuchten gezeigten Licht-Objekte sind für die Besucher neu“, betont Flammersfeld. Darunter sind figurative Elemente ebenso wie Abstraktes und Geometrisches. Die Vielseitigkeit macht diese Veranstaltung aus. Manche leuchten aus sich heraus, andere sind konzipiert, um beleuchtet zu werden.  Nach den Entwürfen von Wolfgang Flammersfeld arbeiten die Mitarbeiter von world of lights aus unterschiedlichen Materialien wie  Polyethylen, Aluminium, Holz. Lichtleitfasern  und -stripes große und kleine Objekte.

Gefallen finden dürften die neu geschaffenen Strichmännchen. Sie springen gegenüber des Mondomio in den Flamingoteich. Erstmals werden beim Winterleuchten aufblasbare Elemente eingesetzt: Meterlange, beleuchtete, durch ein Gebläse aufgerichtete Tentakelarme sind mehr als mystisch. Ein interessantes Spiel der Elemente Licht und Luft bietet auch der mannshohe „Lichtventilator“. Eine XXL-Glühbirne erinnert an das neue Zeitalter der LED-Generation, die selbstverständlich auch beim Winterleuchten längst Einzug gehalten hat.

Festliches Winterleuchten
Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt die Veranstaltung täglich um 17 Uhr. Für einen rundum schönen Abend stehen zudem beheizte Zelte bereit, in denen die Besucher Märchenerzählungen lauschen oder eine Kleinigkeit essen oder trinken können. Der Besuch des Winterleuchtens ist auch für den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag eine schöne Idee: Jeden Abend beginnt die Veranstaltung ab 17 Uhr (außer an Heiligabend).  Der große Showdown der Veranstaltung ist am 12. Januar: Mit einem wirklich spektakulären  musiksynchronem Feuerwerk schließt das Winterleuchten ab.

Winterleuchten: 8.12.2018 – 12.01.2019; Feuerwerk: 12.01.2019

So-Do 17-20 Uhr, Fr-Sa 17-22 Uhr, Heiligabend geschlossen

Eintritt: 8.12.18-12.1.19: 6 € p. P. ab 12 Jahren, 2 € Kinder von 6-11 Jahren, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei; freier Eintritt für Jahreskarteninhaber/-innen (außer Sonderveranstaltungen und 12.1.).
Eintritt Feuerwerk: 12.1.19: 9 € p. P. ab 12 Jahre, 2 € Kinder von 6-11 Jahren, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei; 4,50 € für Dauerkarteninhaber/-innen

Special: Jeden Tag: 17 Uhr Kindermärchen, Freitag und Samstag zusätzlich ab 20 Uhr Märchen für Erwachsene

Veranstalterkontakt: F&H Event Company, Wolfgang Flammersfeld, Hertinger Str. 98, 59423 Unna Pressekontakt: presse@fh-event.de; Tel. 0151/12053356

Quelle: www.world-of-lights.eu